SAP Change über komplexe Landschaften hinweg zu steuern, ist für SAP-IT-Teams oft anspruchsvoll: mehrstufige Infrastrukturen, zahlreiche miteinander verknüpfte Systeme und Legacy-Integrationen erhöhen die Abhängigkeiten und damit das Risiko.
Gleichzeitig steigen die Erwartungen an SAP Change Outcomes:
- Speed: Business-Changes schnell liefern
- Quality: ungeplante Downtime und Systeminstabilität vermeiden
- Compliance: sicherstellen, dass SAP Changes regulatorische Anforderungen einhalten
Um diese Ziele zu erreichen, setzen viele Organisationen auf N- und N+1-Landschaften, um Risiken zu reduzieren und Projekte, Enhancements und Business-Changes besser zu steuern.
Was sind N- und N+1-Landschaften?
In einer N- und N+1-Landschaft bedeutet:
- N = Business-as-usual (BAU) bzw. Production Support Track
- N+1 = Projekt-, Upgrade- oder Release-Track
Dieser Ansatz ermöglicht es SAP-IT-Teams, größere Vorhaben in einer separaten Landschaft zu entwickeln und zu testen, ohne den laufenden Betrieb unnötig zu stören.
Die Vorteile dieses Modells sind gut dokumentiert. Was jedoch häufig unterschätzt wird: die Change-Management-Risiken in komplexen N+1-Umgebungen.
Versteckte Risiken beim SAP Change in N+1-Umgebungen
Der größte Risikotreiber: Parallelentwicklung in getrennten Tracks, die am Ende in dieselbe Produktion ausgeliefert werden.
Typische Risiken sind unter anderem:
- Sicherstellen, dass alle BAU (N) Changes auch im Projekttrack (N+1) berücksichtigt bzw. erneut angewendet werden
- Verhindern, dass parallel am gleichen Objekt in beiden Tracks gearbeitet wird – ohne Transparenz oder Abstimmung
- Erkennen, wann Transports aus dem N+1-Track nach Production migriert werden müssen und in welcher Reihenfolge
In der Praxis verlassen sich viele Organisationen auf manuelle Methoden: BAU-Changes werden nachgehalten und im Projekttrack häufig manuell erneut eingegeben, um Projektarbeit nicht zu überschreiben.
Das ist:
- Zeitaufwändig
- Fehleranfällig
- ein häufiger Grund für Go-live-Verzögerungen und Produktionsinstabilität
Die Lösung: automatisiertes SAP Change Management
Der zuverlässigste Weg, SAP Change in N- und N+1-Landschaften zu steuern, ist automatisiertes SAP Change Management – kombiniert mit durchgesetzter Governance.
Mit kontrollierter Automatisierung können SAP-IT-Teams:
- große Mengen an SAP Change häufiger und mit weniger Risiko liefern
- Konflikte und Overwrites reduzieren
- die Stabilität der Production schützen
- Ressourcen für Innovation statt Rework freimachen
Rev-Trac als Grundlage für SAP Change Automation
Rev-Trac bietet Automatisierung für SAP Change Management – inklusive Policy Enforcement und auditfähiger Dokumentation – speziell für N- und N+1-Landschaften.
Im Folgenden die wichtigsten Rev-Trac Capabilities, die typische N- und N+1-Herausforderungen adressieren:
Projektkonzept & Request Cloning
In einer N- und N+1-Landschaft werden Changes entweder dem Production Support (N) oder dem Projekttrack (N+1) zugeordnet.
Mit Rev-Trac:
- werden Changes, die über den Support Track nach Production gehen, automatisch geklont (für die erneute Anwendung im Projekttrack)
- ist sichergestellt, dass alle BAU (N) Changes für N+1 berücksichtigt werden
- werden potenzielle Overwrites beim Go-live des N+1-Tracks vermieden
Cross-System Locking für kontrollierte Parallelentwicklung
Rev-Trac Locking unterstützt die Zusammenarbeit über Tracks hinweg – auch wenn parallel entwickelt wird:
- Entwickler werden gewarnt, wenn ein Objekt in einem anderen Track geändert wird
- Parallelentwicklungs-Konflikte werden früh sichtbar
- Lead Developer können die Parallelentwicklung gezielt steuern und kontrollieren
Das reduziert Rework und Sequencing-Probleme deutlich.
Schutz von Projekt-Changes mit OOPS
Wenn BAU-Changes vom Production Support Track in den Projekttrack übernommen werden, dürfen sie vorhandene Projektarbeit nicht überschreiben.
Um Overwrites zu vermeiden, werden BAU-Changes in vielen Organisationen manuell „re-keyed“ – teuer, langsam und riskant.
Rev-Trac’s Overtake and Overwrite Protection System (OOPS):
- migriert Production-Support-Changes automatisch in den Projekttrack
- erkennt potenzielle Overwrites bestehender Projekt-Changes
- alamiert Entwickler bei Konflikten
Mit Pre-Migration OOPS können bis zu 95% der BAU-Changes automatisch erneut angewendet werden – Re-keying wird zur Ausnahme, nicht zur Regel.
Release Control mit der Release Management Workbench
Jeder Rev-Trac Request kann einem benutzerdefinierten Release innerhalb eines Tracks zugeordnet werden.
Rev-Trac’s Release Management Workbench (RMWB):
- verhindert, dass Changes nach Production (oder in ein bestimmtes System) gehen, bevor definierte Bedingungen erfüllt sind
- migriert Changes automatisch in die korrekte Sequenz
- vereinfacht Collation, Management und Kategorisierung von SAP Changes
So behalten PMOs und SAP-IT-Teams die Kontrolle darüber, was live geht, wann es live geht und in welcher Reihenfolge, selbst in komplexen N+1-Szenarien. Mit RMWB lassen sich Releases in Projekt-, Agile- oder klassischen Release-Formaten sauber steuern.
Frequently Asked Questions (FAQ)
Was ist eine N- und N+1 SAP-Landschaft?
Eine N- und N+1-Landschaft trennt Production Support (N) von Projekt-/Upgrade-Arbeit (N+1), um Risiken zu reduzieren und Delivery besser kontrollierbar zu machen.
Warum ist SAP Change Management in N- und N+1-Umgebungen schwieriger?
Weil Changes parallel in unterschiedlichen Tracks entstehen und am Ende gemeinsam nach Production migrieren. Dadurch steigen Risiken wie Overwrites, Konflikte und Sequencing-Fehler.
Was ist der beste Ansatz, SAP Change in N- und N+1-Landschaften zu managen?
Am zuverlässigsten ist Automatisierung mit durchgesetzter Governance. Das reduziert Transportkonflikte, schützt Production und ermöglicht schnellere Delivery bei weniger manueller Arbeit.
Warum Rev-Trac als Basis für SAP Change Automation?
Rev-Trac kombiniert End-to-end Automatisierung, Governance Enforcement, auditfähige Dokumentation und Safety Checks – speziell ausgelegt für Change über N- und N+1-Landschaften.
SAP Change in komplexen Landschaften vereinfachen
SAP Change über N- und N+1-Landschaften muss kein Albtraum sein.
Mit automatisiertem SAP Change Management können Organisationen:
SAP Change über N- und N+1-Landschaften muss kein Albtraum sein.
Mit automatisiertem SAP Change Management können Organisationen:
- Risiken reduzieren
- Delivery beschleunigen
- Production Stability schützen
- Innovation ermöglichen
Wenn Sie mehr erfahren wollen, schauen Sie in die Rev-Trac Ressourcen oder sprechen Sie mit unseren SAP Change Management Experten, um zu sehen, wie Rev-Trac Ihre Change-Prozesse in komplexen Landschaften vereinfachen kann.