Unternehmen
Tätig in: 47 Ländern
Hauptsitz: Sydney, Australien
Industry: Ausrüstungsverleih
Marken umfassen: Automobilbehälter, chemische Katalysatorbehälter, Intermediate Bulk Container, Paletten, wiederverwendbare Kunststoffbehälter
Eigentümer: Brambles
Neue Strategie steigert Kosteneffizienz
Im Jahr 2006 steuerte CHEP weltweit die Bewegung von 280 Millionen Paletten, mithilfe einer Kombination aus anspruchsvollen Interfacing-Systemen und customized SAP Applications. Das Tracking von Paletten und Containern erzeugte enorme Datenvolumina: monatlich wurden mehr als 100.000 Billing Documents erstellt.
Die Stabilität der Tracking- und Billing-Systeme war für den Betrieb geschäftskritisch. Jede ungeplante Downtime hätte zu Reputationsverlust und letztlich zu Kundenverlust führen können.
Um zusätzliche Kosteneffizienz zu erzielen, entschied sich CHEP, seine SAP Application mit Legacy-Systemen in Australien, Neuseeland und Südafrika zu integrieren. Gleichzeitig sollte die bestehende SAP BW Infrastruktur aktualisiert werden, um Features zu nutzen, die regionale Einheiten benötigten.
Die zentrale Herausforderung: Diese Projekte mussten umgesetzt werden, ohne den Kernbetrieb zu unterbrechen.
High-Risk SAP Project Management
Das hohe Volumen komplexer technischer Changes brachte erhebliches Risiko für das Business mit sich. Historisch setzte CHEP stark auf manuelle SAP Change Management Prozesse, darunter Spreadsheets, papierbasierte Approval-Formulare und ein internes Migration Utility. Da über die Projektlaufzeit wöchentlich mehrere hundert Transports erstellt werden mussten, konnten manuelle Abläufe schnell zu kostspieligen Verzögerungen führen.
Zusätzlich musste CHEP während der Projekte fünf SAP Landscapes parallel steuern:
- drei Production Support Landscapes für R/3, BW und SRM
- eine Integration Landscape, um eine neue Version von R/3 zu entwickeln und zu testen – abgestimmt auf globale Anforderungen
- eine BW Upgrade Landscape, um Systeme auf die aktuelle BI-Software zu bringen und lokale Anpassungen zu unterstützen
Parallel dazu liefen zwei große Projekte gleichzeitig, der Betrieb durfte nicht stillstehen. Das Change Team musste weiterhin Business Requirements für bestehende R/3-, BW- und SRM-Anwendungen umsetzen, die in den jeweiligen Projektlandschaften erneut angewendet oder zumindest für die Wiederanwendung berücksichtigt werden mussten. Um einen System-Shutdown zu vermeiden, musste jede Cross-Landscape Contention besonders sorgfältig gemanagt werden.
Risiko minimieren mit automatisiertem SAP Change Management
CHEP entschied sich für den Einsatz von Rev-Trac – einer leistungsfähigen Plattform für SAP Change Management Automation –, um die Projekte erfolgreich umzusetzen, ohne den täglichen Betrieb zu unterbrechen.
Rev-Trac liefert nützliche Transparenz über die funktionale Bedeutung von User-Aktionen. Das verbessert Entscheidungen und hilft, die Stabilität der Zielsysteme zu sichern. Jeder neue Transport wird einer Rev-Trac Request zugeordnet, die eine fachliche Anforderung repräsentiert. Dadurch lassen sich Changes als Work Unit entlang eines Business Needs steuern, statt rein technisch.
Bevor Migrationen in Zielsysteme freigegeben werden, können Nutzer Spezifikationen oder Testergebnisse prüfen, die an die Request angehängt sind, und so Inhalt und Status eines Changes verifizieren. Rev-Trac kann zudem erzwingen, welche Informationen je Change-Typ in bestimmten Lifecycle-Phasen zwingend vorhanden sein müssen.
„Unsere Teams mögen den Rev-Trac Workflow … wir müssen unsere komplexen Spreadsheets nicht mehr pflegen. Rev-Trac trackt all diese Details automatisch für uns.“
Susan Cannington, CHEP,(Basis Team Member & Project Lead)
Automatisierungs-Features verbessern Change Management
Nach der Freigabe migriert Rev-Trac automatisch alle Transports, die zu einem funktionalen Change gehören, als Gruppe, so wird sichergestellt, dass alle erforderlichen Transports im Zielsystem ankommen.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Rev-Trac kann Entwickler auf Cross-Landscape Parallel Development hinweisen. Entwickler werden aufgefordert, Changes zu koordinieren, um Overtakes/Overwrites zu vermeiden, wenn Projekt- und Production Support Changes zusammengeführt werden. Das reduziert unnötigen Rework.
Zusätzlich bietet Rev-Trac Request-Cloning Capabilities. Diese Innovation hilft CHEP, Projektlandschaften mit ihren jeweiligen Gegenstücken synchron zu halten. Das bedeutet: Projektentwicklung berücksichtigt konsistent den aktuellen Stand der Production Support Funktionalität und Projekt-Testing findet immer in der passenden Umgebung statt.
„Rev-Trac hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir zwei große SAP Projekte in einem hoch volatilen Umfeld durchführen konnten. Es hat geholfen, Risiken zu mitigieren und ein deutlich besseres Verständnis dafür zu schaffen, welche Changes wir managen. Wir wissen jetzt wirklich, was wir managen.“, so Cannington.
Ergebnisse
- verschlankte Abläufe und strengere Controls
- effizientere Change Management Prozesse zur Erfüllung von Business-Anforderungen
- reduzierter Audit-Aufwand durch vollständig dokumentierte Change-Historie
- Rev-Trac war innerhalb von vier Wochen voll einsatzbereit – deutlich kürzere Time-to-Value
- Eliminierung fehleranfälliger manueller Tasks – geringeres Risiko, höhere Effizienz